BuJuLa_Malteser-Jugend (1)Sieben Tage lang hatten die rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Malteser Jugend in ihrem Bundeslager vom 25. Juli bis 1. August Gelegenheit herauszufinden, was für sie im Leben zählt. Die trotz launischem Wetter ungetrübte Stimmung der Kinder spreche eine deutliche Sprache, erklärte Lagerleiter Julian Dawin zum Abschluss des Lagers: „Was zählt, ist unsere großartige Gemeinschaft!“

Zu dieser Gemeinschaft zählen auch die 38 Kinder und Jugendlichen aus Emsdetten. Außerdem wurde die Teamer-Runde von vielen Emsdettenern unterstützt, die sich schon Monate im Voraus Gedanken gemacht haben: Die Gestaltung des Programms etwa oblag Verena Eilers, Anna Sielenkämper, Laura Lanwes, Eva Eilers, und Matthias Sprekelmeyer. Hannah Schumacher sorgte im Sanitäts-Team für die Versorgung von kleinen Wehwehchen und Manuel Zinner kümmerte sich um die Platzsicherheit. Lutz Hüser freute sich über viele Gespräche im Begegnungscafé und Marcel Schlüter und Annika Nischik leiteten bundesweit die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Lagers. Eine spannende Erfahrung, besonders, weil das Lager in der ersten Nacht aufgrund starken Unwetters in eine Schule umziehen musste. Da galt es dann, die besorgten Eltern zu Hause in ganz Deutschland zu informieren und beruhigen.

Freie Auswahl
In der vergangenen Woche haben die „Maltis“ auf unterschiedlichste Art und Weise eine Antwort darauf gefunden, was zählt. „Was zählt, ist frei zu sein“, so sagte es Matthias Struth, Bundesjugendseelsorger der Malteser Jugend beim Eröffnungsgottesdienst des Lagers. Frei waren die Teilnehmer auch bei der Wahl von Beschäftigungen: bunte Workshops – mit und ohne Basteln – forderten Kreativität, bei Sportturnieren stand der Teamgeist im Vordergrund und auch beim Gruppentag war freie Wahl bei der  Freizeitgestaltung. Ein Höhepunkt des Lagers war der Montag, als sich die komplette Lagergemeinschaft auf den Weg nach Münster machte, um die Domstadt zu entdecken. Bei unzähligen Aktivitätsangeboten blieben dabei keine Wünsche offen.

Sozialaktion mal anders
Wünsche, die hatten im diesjährigen Bundesjugendlager eine besondere Bedeutung. Erstmals gab es eine „Wunschzentrale“, bei der sich Lagerteilnehmer etwas für Andere wünschen konnten. Im Rahmen dieser Wunscherfüllung wurde zum Beispiel ein Flüchtlingsheim besucht. Kleinen Kindern wurde die Fahrt in einem Feuerwehrwagen oder auf einem großen Trecker ermöglicht. Eine junge Rollstuhlfahrerin aus Glandorf bekam außerdem die Möglichkeit, am Lagerleben teilzunehmen. Auch das Helfen zählt bei der Malteser Jugend. So freute es alle zu hören, dass Dr. Magdalene Heuvelmann, Bürgermeisterin von Glandorf, sagte: „Aus den Ferienlagern meiner Jugend auf Ameland weiß ich: wenn du zu den Maltesern gehst, wird alles gut“

Weitere Fotos vom Bundesjugendlager in Glandorf gibt es auf www.malteserjugend-bundeslager.de.

(Quelle: Fotos/Text – Malteser Hilfsdienst e.V. Stadtverband Emsdetten)

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