Alina_Beike(ms) Alina Beike, in wenigen Tagen wird sie 19 Jahre alt, schwimmt seit ihrem 13. Lebensjahr für das Emsdettener DLRG-Team erfolgreich auf Stadt-, Kreis- und Landesmeisterschaften. Damit aber nicht genug: 2012 in Australien und 2014 in Frankreich stand sie bei Weltmeisterschaften ganz oben auf dem Treppchen. Und wie man es von einer ehrgeizigen Sportlerin erwartet: „Die nächste WM ist in den Niederlanden, danach wieder in Australien, – wäre schön, wenn sich da der Kreis schließen könnte.“ Um bei diesen internationalen Vergleichen starten zu dürfen, müssen Richtzeiten eingehalten werden, nur wer diese erreicht ist auch qualifiziert. Aber eben diese Richtzeiten müssen beim Turnier dann erneut geschwommen werden, andernfalls kann vom Verband ein Strafgeld verhängt werden. Wer sich also möglicherweise mit einer persönlichen Bestzeit qualifiziert hat, auf den lastet schon ein enormer Druck. Alini, wie sie von ihren Freunden liebevoll genannt wird, legt wert darauf, dass die Titel eine Gesamtleistung von Mannschaft und Trainer sind: „So etwas ist nur im Team möglich und mit langer intensiver Vorbereitung.“ Mannschaftssport, Teamgeist und die darüber hinaus bestehenden Freundschaften liegen ihr besonders am Herzen.

Wenn Alina für eines kein Verständnis hat, dann ist es Unpünktlichkeit und so ist auch das Treffen mit „Alles Detten“ nach hinten hin wegen eines Anschlusstermins begrenzt. Sie kommt gerade vom Training, die Haare scheinen noch nass, trocknen während des Gespräches.

Vier Mal pro Woche Training im Wasser, dazu einige freiwillige Laufeinheiten und Fitnessstudio, das lässt sich derzeit perfekt mit ihrem FSJ-Job (freiwilliges soziales Jahr) bei einem Sportverein in Nordwalde vereinbaren. Schon bald wird die sympathische junge Frau in Münster eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau beginnen, aber auch da sieht sie zeitlich keine großen Einschränkungen auf sich zu kommen. „Zur Zeit läuft einfach alles perfekt!“ so die grundsätzlich optimistisch eingestellte Abiturientin, deren Vater und Bruder beide im Polizeidienst tätig sind, sie zuhause quasi ihren eigenen Security-Service genießt. Mutter Anne ist wohl mit Schuld an dem ja nicht alltäglichen Berufswunsch „Immobilienkauffrau“. Die Bankangestellte hatte ihrer Tochter seinerzeit eine Praktikumsstelle verschafft und aus dem „Schnupperkurs“ wurde dann der unbedingte Wille.

 

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Manfred Schwegmann, im “richtigen Leben” Buchhalter eines international tätigen Fenster- und Fassadenbauers hier am Ort. Schwegmann war nebenher zwei Jahre als freier Mitarbeiter für die hiesige lokale Tageszeitung aktiv, hat zum 75-jährigen Bestehen der Vereinigten Schützengesellschaften von Emsdetten deren Geschichte zusammen gefasst und in einem Buch veröffentlicht.

Neben weiteren kleinen war sein (zumindest in den Ausmaßen) größtes Projekt wohl die Glückwunschkarte zum Stadtjubiläum. 1.620 Portraits Emsdettener Bürger auf einer 163,8 qm großen Karte zierten im Jubiläumsjahr 2013 für sieben Wochen die Rathausfassade. Schwegmann führt zudem die Chronik der Hollinger Schützengesellschaft in Wort und Bild.