„Wunschbäume und Kunstträume“ – unter diesem Titel ist bis zum 28. August eine besondere Ausstellung in der Galerie Münsterland zu sehen. Zur Ausstellungseröffnung konnten Bürgermeister Georg Moenikes und die Geschäftsführerin von Stroetmanns Fabrik und Vorstandsvorsitzende des Kunstvereins Galerie Münsterland e.V., Ulrike Wachsmund, auch den Staatssekretär des Düsseldorfer Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Bernd Neuendorf, begrüßen.

Das interkulturelle Kunstprojekt – eine Kooperation zwischen Stroetmanns Fabrik und dem Kunstverein Galerie Münsterland e.V. – hatte in den vergangenen zwei Wochen Emsdettener Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien miteinander in kulturellen Austausch gebracht. Zusammen mit dem Künstler Tamer Serbay entstand in einer ersten Phase ein sogenannter Wunschbaum im Außenbereich der Galerie. In einer zweiten Phase wurden Träume aus Papier für den Innenraum entwickelt. Künstler Tamer Serbay war begeistert: „Es ist schön zu sehen, wie die Interaktion zwischen den deutschen und den Flüchtlingskindern funktioniert. Da sieht man, wie sehr die Kunst verbindet.“

Ulrike Wachsmund wies darauf hin, dass es sich hierbei um eine Kooperation „par excellence“ handele. Schwerpunkt der kulturpädagogischen Arbeit von Stroetmanns Fabrik sei es seit Jahren, Kindern und Jugendlichen die Arbeit mit professionellen Künstlern auf Augenhöhe zu ermöglichen. Die Galerie Münsterland habe den Ansatz, zeitgenössischer Kunst einen professionellen Rahmen zu bieten. Durch dieses partizipatorische Projekt führe man Kinder und Jugendliche an die Kunst heran, und auf der anderen Seite Kunstinteressierte an die kulturpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie freute sich über die Sonderförderung aus Mitteln des Kulturrucksacks durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugendliche, Kultur und Sport des Landes NRW.

Bernd Neuendorf zeigte sich beeindruckt von der engagierten künstlerischen Arbeit in Emsdetten: „Besonders im Bereich der Integration und Innovation sind die Soziokulturellen Zentren in NRW wichtige Impulsgeber. Es ist uns deshalb ein wichtiges Anliegen, diese Zentren in ihrer Arbeit zu unterstützen“, erklärte der Staatssekretär.
Die Ausstellung ist noch bis zum 28. August zu den Öffnungszeiten der Galerie Münsterland zu sehen, jeweils donnerstags und freitags von 16.00 – 19.00 Uhr, samstags von 15.00 – 18.00 Uhr und sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr.

(Quelle: Foto/Text – Stroetmanns Fabrik)

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