Nun ist es schon wieder vorbei, das schöne Karnevalsfest. Dass man gerade in Detten exzellent Karneval feiern kann, haben zahlreiche Närrinnen und Narren in den vergangenen Tagen bewiesen. In den Kneipen, auf den Sälen und auf den Straßen Dottlands zeigte sich, wie ansteckend der närrische Bazillus sein kann.

Der Stadtprinz hat, begleitet von seinem Elferrat und der KGE-Spitze, am Dienstag den Schlüssel zurück ins Rathaus gebracht, – seinen Anweisungen sei nicht Folge geleistet worden, er wolle die Verantwortung dann doch wieder denen übergeben, die etwas davon verstehen. Georg Moenikes, selber Elferratsmitglied, schlüpfte für einen kurzen Moment in den Bürgermeistermodus und nahm den Schlüssel entgegen. Das war er also, der Karneval in der 1. Reihe, all das, was man fröhlich und bunt wahrnimmt, aber die fünfte Jahreszeit besteht nicht für alle nur aus feiern.

Insbesondere am Rosenmontag fragte ich mich, ob auch die Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz oder dem Malteser Hilfsdienst, die Feuerwehrmänner und -frauen, die Polizisten und Mitarbeiter des Jugendamtes ihren Spaß am Karnevalsfest haben. So sorgen sie sich bekanntlich um die Gesundheit und das Wohlergehen der Narrenschar, teils ehrenamtlich – teils hauptamtlich. Ihr Engagement ist wichtig, ihre Einsatzbereitschaft ist notwendig.

Bereits weit vor dem Rosenmontag fanden erste Besprechungen statt, es wurde die Wegstrecke „begutachtet“, Einsatzpläne wurden geschrieben. Je näher der närrische Höhepunkt rückte, desto konkreter wurde das Engagement der Sicherheits- und Rettungskräfte. Bereits in den Morgenstunden bepackten Malteser und DRK-Engagierte ihre Autos, kontrollierten die „Erste-Hilfe-Rucksäcke“ und richteten die „Einsatzzentrale“ im Dettener Rathaus ein. Mittags gab es dann die letzte Lagebesprechung, eine imposante Aufreihung an einzusetzenden Rettungsfahrzeugen am Rathaus.

Ab mittags wurde es auch für die Dettener Wehr konkreter. Während ein Teil der Kameraden mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr unterwegs war, bereitete sich ein anderer Teil der Blauröcke auf mögliche Einsätze während des Rosenmontagsumzuges vor. Um im Ernstfall schnellstens ausrücken zu können, wurden Fahrzeuge aus den Hallen auf der Straße „aufgereiht“. Ja, die 21 Feuerwehrmänner und -frauen hatten es im Vergleich zu anderen Rettungskräften womöglich am meisten Spaß, denn sie konnten vom Straßenrand aus das närrische Treiben verfolgen. Doch innerlich waren sie sicher ein wenig angespannt – in nahezu voller Montur lässt es sich eben nicht ganz so gut feiern.

Auch die Polizei vermeldete „Erfolg“ – geschätzte 23.000 Närrinnen und Narren feierten friedlich, es gab keinerlei besondere Vorkommnisse, hieß es am Montagabend aus der Leitstelle. Während des Karnevalsumzuges ist einer 17-Jährigen von einer Unbekannten eine Substanz ins Gesicht gesprüht worden. Sie musste vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden. Die erstmals eingerichtete Glasverbotszone war ein voller Erfolg – 12 Mitarbeiter/-innen des Ordnungsamtes, unterstützt vom Sicherheitsdienst, sorgten dafür, dass das Glas außerhalb der Zone blieb. Zahlreiche Polizisten – teils in Uniform, teils in zivil – sorgten zudem an verschiedensten Stellen mit ihrer Präsenz für Sicherheit.

Lieben Dank, all ihr Sicherheitsleute, Polizisten, Sanitäterinnen und Sanitäter, Feuerwehrmänner und -frauen und all ihr ehren- und hauptamtlichen Helfer, die so zur Sicherheit beim Rosenmontag beigetragen haben.

In diesem Sinne….Guet gaohn,
euer Detti

 

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