TSF_1993(ms) ….findet zwar erst zum 14. oder 15. Mal statt, weil erst seit dieser Zeit auch tatsächlich am Teekotten gestartet wird. In den Jahren zuvor wurden die Rennen unter der Regie der Laufgemeinschaft Emsdetten (LGE) bspw.  in Austum gestartet, – müsste also eigentlich 28. LGE-Lauf heißen, – sei’s drum, der „Teekotten-Lauf“ ist inzwischen ein eigenständiger Begriff geworden, die Veranstaltung bei den Läufern beliebt wie nie zuvor. Das zeigt einmal mehr die stetig steigende Teilnehmerzahl, die in diesem Jahr die magische Grenze von 1.000 Teilnehmern durchbrochen hat! Und wenn man bedenkt, das oberhalb der Altersklasse „Schüler“ alle LGE-Mitglieder an diesem Nachmittag als Helfer eingeteilt sind, also selber die Laufschuhe gar nicht schnüren dürfen, eine umso bemerkenswertere Leistung. Aber auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel, – und wie könnte es anders sein, dass so eine Ausnahme natürlich für den 1. Vorsitzenden, Paul Venker, gilt. Ihn sah man (allerdings außer Konkurrenz) beim Zieleinlauf der Bambinis über die Linie spurten, – die kleine Nachwuchsprinterin an seiner Hand wird ihrem Opa dankbar gewesen sein…

Anders als im vergangenen Jahr hat sich heuer auch das Wetter von seiner besten Seite gezeigt, so dass das Event im und um dem Walter-Steinkühler-Stadion zu einem bestens organisierten Familienfest der besonderen Art wurde. Hier liefen Freizeit-Jogger, die einfach nur einmal im Leben ein Zielfoto von sich haben wollten, für die es also galt „Hauptsache ankommen“, gegen verbissene Athleten, für die dann doch die Zeit und damit verbundene Ranglistenpunkte im Vordergrund stehen.

Mit 364 Startern war der 5 km-Lauf einmal mehr der teilnehmerstärkste. Schon frühzeitig hatte sich auch hier die Spreu vom Weizen getrennt, wurde das Feld auseinander gezogen, – aber ins Ziel gekommen sind sie alle. Größte Gruppe war das Gymnasium Martinum, erkennbar an den hellblauen „Sport-für-rauchfrei“-Shirts.  Die Teilnehmer und deren Abschneiden sind auf www.lg-volkslauf.de ersichtlich, Eindrücke vom Teekotten-Lauf 2015 bei den nachfolgenden Bildern von „Alles Detten“. Die beiden wohl jüngsten Teilnehmer (Bild 21) wäre sicher schneller im Ziel gewesen, wenn sie nicht ihre Eltern noch mit hätten durchziehen müssen….

 

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Manfred Schwegmann, im “richtigen Leben” Buchhalter eines international tätigen Fenster- und Fassadenbauers hier am Ort. Schwegmann war nebenher zwei Jahre als freier Mitarbeiter für die hiesige lokale Tageszeitung aktiv, hat zum 75-jährigen Bestehen der Vereinigten Schützengesellschaften von Emsdetten deren Geschichte zusammen gefasst und in einem Buch veröffentlicht. Neben weiteren kleinen war sein (zumindest in den Ausmaßen) größtes Projekt wohl die Glückwunschkarte zum Stadtjubiläum. 1.620 Portraits Emsdettener Bürger auf einer 163,8 qm großen Karte zierten im Jubiläumsjahr 2013 für sieben Wochen die Rathausfassade. Schwegmann führt zudem die Chronik der Hollinger Schützengesellschaft in Wort und Bild.