Schnell hatte Moderator Oliver Thom bei der sechsten Mixed-Comedy-Show am Samstag im ausverkauften C-Dur herausgefunden, dass Larissa noch Single ist, -also eigentlich hatte ihre Freundin Louisa den Wink gegeben…. Fortan musste Larissa immer wieder herhalten, z. B. wenn Achim Leufker (der Rheinenser war jetzt schon zum zweiten Male im C-Dur dabei) Geschichten von seiner hochleistungschillenden Tochter (die dann heute mal „Larissa“ heißen sollte) erzählte, oder wenn Dennis Grundt  eine Anführerin für eine GangBang-Polonaise suchte. – Wer sich bei einem Comedy-Programm in die erste (zweite, dritte, oder auch jede andere) Reihe setzt, der/die muss damit rechnen, auf die Schippe genommen zu werden. Larissa selbst nahm es mit Humor und bekam am Ende noch großen Sonderapplaus.

Die Mixed-Comedy-Show zeichnet aus, dass sie immer wieder mit wechselnden Künstlern besetzt ist und dadurch gewährleistet sein dürfte das jede vom Publikum bevorzugte Art des Humors am Abend mindestens einmal getroffen wird, – am Samstag gleich mehrfach. Ob es „Old’s cool“ (gemeint ist nicht „old School“ – aber soweit wäre das ja auch nicht weg) von Achim Leufker, Amjad’s (hatte hier ein Heimspiel) „Arabisierung des Abendlandes“ und am Ende natürlich seine Donald-Parodie war oder die Berichte des Dennis Grundt aus 16 Jahren Erfahrung im Friseurhandwerk, das Publikum wurde abgeholt mit einem Sonder-Express der guten Laune und ließ sich auch bereitwillig chauffieren. Da konnte es dann schon mal passieren, dass die gesetzte Zeit überschritten wurde (die Bahn hat schließlich auch schon mal Verspätung), – begeistertes Feedback, wie es beim Emsdettener Publikum immer wieder zu erwarten ist, animiert die Comedians auf der Bühne.

Frenetischer Applaus dann am Ende, als Oliver Thom zum Finale noch einmal alle  noch anwesenden Comedians auf die Bühne holte: Achim Leufker, Amjad (der in der Woche zuvor erst seine erste Solo-Tour im Münchener „Schlachthof“ begonnen hatte und jetzt durch ganz Deutschland tingelt) und Dennis Grundt aus Hamburg. Der erst 17-jährige Essener Youngster Jonas Kneis hatte Emsdetten bereits wieder mit dem 21:37-Uhr-Zug in Richtungf Ruhrgebiet verlassen.

Manfred Schwegmann, im “richtigen Leben” Buchhalter eines international tätigen Fenster- und Fassadenbauers hier am Ort. Schwegmann war nebenher zwei Jahre als freier Mitarbeiter für die hiesige lokale Tageszeitung aktiv, hat zum 75-jährigen Bestehen der Vereinigten Schützengesellschaften von Emsdetten deren Geschichte zusammen gefasst und in einem Buch veröffentlicht. Neben weiteren kleinen war sein (zumindest in den Ausmaßen) größtes Projekt wohl die Glückwunschkarte zum Stadtjubiläum. 1.620 Portraits Emsdettener Bürger auf einer 163,8 qm großen Karte zierten im Jubiläumsjahr 2013 für sieben Wochen die Rathausfassade.

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