TSF_8455-13Am gestrigen Rosenmontag strömten rund 35000 Närrinnen und Narren in die City, um den Rosenmontagsumzug anzuschauen. Über 90 bunte Wagen, Spielmannzüge und Fußgruppen zeigten, warum der Umzug in Detten einer der Schönsten im Münsterland ist.

Bei bestem Karnevalswetter schaute nahezu ganz Detten den farbenprächtigen und bunten Lindwurm der Freude an. Die Wagenbauer der einzelnen Gesellschaften hatten wieder ganze Arbeit geleistet und zauberten ein Schmunzeln in die Gesichter zahlreicher Narren. Kritische Themen wurden diesmal nahezu kaum dargestellt – lediglich die Lehmkuhler zeigten mit ihrem Motivwagen „CKT ojemine“ ihre Sorge um den Erhalt des heimischen Krankenhauses.

„Weihnachtsmarkt statt Rübenball, Hembergen feiert überall“ – so lautete das Motto der Hembergener Narrenschaft. Sie bauten eine riesige Tanne auf ihren Wagen und kamen in Nikolauskostümen beim gestrigen Sonnenschein sicherlich ins Schwitzen. Während der Täötenclub mit ihrem Motivwagen eher das jüngere Volk ansprach, sie zeigten Figuren aus der „Sendung mit der Maus“, zeigten sich auf dem Wagen der Westumer Einigkeit die eher älteren Narren, die sich fragten, wo denn die Steuerzahler der Zukunft seien: ein Karussell mit Ausreden für das „Kinderkriegen“ unterstrich ihre Intention. Einen „Adeka“-Center, „A&C“ oder „M&H“ waren die alternativen Ideen der Austumer, die zur Innenstadtaktivierung beitragen sollten. Ob das „Detten´s Stadtkern Überraschung“ wäre?

Richtig tierisch, bunt und farbenfroh präsentierten sich die vielen Fußgruppen – verkleidet als Clowns, Minions oder Pinguine verbreiteten sie Stimmung pur. Keine Frage – Detten´s Gesellschaften präsentierten sich von ihrer besten Seite!

Damit der Höhepunkt der Karnevalssession auch reibungslos verlaufen konnte, sorgten Sicherheitsleute und die Polizei für Sicherheit auf den Straßen. „Keine besonderen Vorkommnisse“, meldete die Polizei am gestrigen Abend. Rettungstechnisch wurde das Event gemeinsam von Maltesern und dem Deutschen Roten Kreuz begleitet. Rund 40 Ehren- und Hauptamtliche versorgten am Rande das ein oder andere medizinische Problem, das Motto „Tanzen statt Torkeln“ habe sich auch in diesem Jahr wieder durchgesetzt, war von den Sanitätern zu hören.

(Fotos: MS/TS, Text: ts)

 

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…ist gebürtiger Emsdettener und arbeitet hauptberuflich als Dipl.-Sozialpädagoge.

In seiner Freizeit fotografiert er gern, sein Schwerpunkt liegt im Bereich der Eventfotografie. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Fotografie in der Zeit der blauen Stunde. Im November 2013 initiierte Shajek das Projekt “Emsdetten fotografiert”, welches ebenfalls auf Facebook zu finden ist. Mit “Alles Detten” verwirklicht er nun ein nächstes Projekt, motiviert und inspiriert durch befreundete Fotografen, die das Projekt “Alles Münster” betreiben.