Die ersten Nester des Eichenprozessionsspinners wurden in diesen Tagen in Emsdetten gesichtet. Mitarbeiter des Baubetriebshofs und ein beauftragtes Spezialunternehmen sind aktuell im Einsatz, um Raupen und Nester aufzuspüren und zu beseitigen.

Die feinen Brennhaare der Raupen sind für den Menschen nicht ungefährlich, da sie bei Berührungen allergische Reaktionen, schmerzhaften Hautausschlag und Juckreiz auslösen. Es sollte daher unbedingt vermieden werden, die haarigen Raupen zu berühren.

Der Eichenprozessionsspinner tritt alljährlich im Frühjahr – meistens ab Mai – auf. Die Raupen des Falters ernähren sich von den Blättern ihrer Wirtsbäume. Sie fressen die gesamte Gewebefläche der Blätter, sodass am Ende lediglich die „Rippen“ des Blattes übrig bleiben. Sie gelten als Schädlinge, da sie Lichtungs- oder Kahlfraß verursachen. Bei mehrjährigem starkem Auftreten kann der Baum dauerhaft geschädigt werden.

Sobald die Mitarbeiter des Baubetriebshofs einen befallenen Baum entdecken, werden die vorhandenen Raupen und Nester umgehend bekämpft. Dazu wird ein Spezialunternehmen beauftragt, das spätestens am Folgetag die Schädlinge – in der Regel durch Absaugen der Raupen und Nester – beseitigt. Sofern sich befallene Bäume in Bereichen befinden, in denen sich häufig Kinder aufhalten – zum Beispiel auf Schulhöfen – werden die Bäume bis zur Behandlung abgesperrt.

(Quelle: Foto-Thomas Shajek-Text-Pressestelle Stadt Emsdetten)

Herzlich willkommen bei "Alles Detten", dem online-Magazin für Interessierte mit allem, was in Emsdetten passiert. Sie erreichen die Redaktion via Mail unter redaktion@alles-detten.de. [Diese Seite ist keine offizielle Seite der Stadt Emsdetten. Sie wird ehrenamtlich geführt.]