JPG_3211-8(eb) Jeder kennt sie, jeder sieht sie. Sie sind auf vielen Veranstaltungen präsent und sind für das ein oder andere Pflaster da. Die Rede ist von den Sanitätern des Malteser Hilfsdienstes (MHD) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Alles Detten“ hat sie während ihres Einsatzes am Rosenmontag begleiten dürfen.

Rosenmontag, 9 Uhr: Viele liegen noch in ihren Betten oder machen sich langsam fertig für den Umzug, der um 14.11Uhr beginnt. Dies gilt nicht für die Mitarbeiter/-innen des DRKs oder des MHD´s. Sie treffen sich früh morgens am DRK Heim. Dort macht sich nicht nur die Einsatzleitung, bestehend aus 7 Mitgliedern vom DRK und MHD, bereit für den Tag. Wochenlange Organisation liegt hinter der Einsatzleitung für diesen Tag. Sei es die Personalplanung, oder welches Sanitätsteam und Fahrzeug an welcher Stelle steht. Alles ist bis ins kleinste Detail geplant. Währenddessen im DRK Heim die letzten Kleinigkeiten vorbereitet werden, treffen sich die knapp 45 Helfer vom DRK und MHD im Eingangsbereich des Emsdettener Rathauses. Dies wurde kurzer Hand zur Unfallhilfsstelle für dieses Großevent eingerichtet. Betrieben vom Malteser Hilfsdienst, stehen dort über den Tag hinweg ein Arzt und das entsprechende Medizinische Personal parat.

Kurz nach 13.30 Uhr, nach der Einsatzbesprechung, besetzten die gut 7 „Erstversorger-Trupps“ ihre Standorte. Verteilt in der ganzen Stadt sind sie für Notfälle oder auch für Pflaster da. Da der Rettungsdienst der Stadt Emsdetten nicht alle Notfälle allein bearbeiten kann, wurden zusätzlich zwei Krankentransportwagen (KTW) und 3 Rettungstransportwagen (RTW) eingesetzt. Auch diese waren an verschiedenen Standpunkten in der Emsstadt verteilt.

Der Lindwurm der Freude zog pünktlich um 14.11 Uhr los. Dann liefen auch die Funkgeräte der Sanitäter heiß. Jetzt heißt es durchgeben, an welchem Standpunkt sich der Zug befindet. In der Einsatzzentale wurde dies auf einer großen Karte eingezeichnet, um mögliche Zufahrtswege bei einem Einsatz der Rettungsmittel besser zu planen. Das Konzept der Stadt „Tanzen statt Torkeln“ setzte sich auch in diesem Jahr wieder durch. Obwohl die Helfer beider Organisationen über 20 mal ausrücken mussten, um bei kleineren und auch größeren Verletzung zur Seite zur stehen, war der Rosenmontag für die Einsatzkräfte ruhig. Auch Einsatzleiter Christian Kleinberns vom DRK war sehr zufrieden mit den feiernden Menschen auf Emsdettens Straßen.
Nach Ende des Umzuges wurden die Erstversorgertrupps nacheinander zum DRK Heim eingezogen oder zu einem anderen Standpunkt in der Innenstadt verteilt. Um kurz nach 20 Uhr waren dann alle Helfer wieder wohlauf an ihren Organisationen angekommen und konnten den Feierabend einläuten.


(Fotos/Text: eb)

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Eike Brünen lebt, wohnt und lernt in der wunderschönen Stadt Emsdetten. Hier arbeitet er in einem großen Altenwohnheim und erlernt dort die Altenpflege. In der Freizeit ist er stellvertretender Vorsitzender der Jugendabteilung des DRK-Emsdetten, dem Jugendrotkreuz. Das Fotografieren ist seine Leidenschaft. Er ist gerne in der Natur und findet da immer wieder interessante Motive. Weiter beschäftigt sich Eike Brünen sehr ausgiebig mit Portraitfotografie.