„Nightwash“, die Comedy aus dem Waschsalon, wurde einst von Klaus-Jürgen (Knacki) Deuser ins Leben gerufen. „No-Name-Comedians“ treten auf einem minimal kleinen Podest auf, das Publikum sitzt vor, auf und zwischen den Waschmaschinen. Schon so mancher große Name in der deutschen Unterhaltungsszene hat hier seine ersten Bühnenerfahrungen gemacht. Mittlerweile geht „Nightwash“ auf Tour, war am Sonntag im Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik zu Gast und spielte vor vollem Haus. An den einstigen Waschsalon erinnerten noch zwei Waschtrommeln und eine überdimensionierte Wäscheklammer. Was „Nightwash“ auszeichnet: in jeder Show wechselnde Programme, weil wechselnde Akteure. Und jeder von ihnen ist ein Individualist, hat seinen eigenen Stil…..

Mit beeindruckender Mimik und Körpersprache und gesegnet mit der Fähigkeit, sich sprachlich durch die Dialekte der Bundesrepublik zu hangeln, hat Moderator Costa Meronianalis sämtliche Voraussetzungen, die notwendig sind, um beim Publikum ganz groß anzukommen. Leider haben nur wenige seiner Pointen die Gürtellinie erreicht, vieles blieb weit darunter. Häufig gingen sie auch auf Kosten direkt im Publikum angesprochener Personen.

Aus dem Leben eines Deutschlehrers berichtete Herr Schröder. Die Grammatik hat es ihm angetan, erklärte aber auch die Artikel der, die, das. Der Weizen muss wachsen, damit das Korn geerntet werden kann. Aber am Abend dann werden der Korn und das Weizen genossen. „Die“ ist der Artikel, wenn es darum geht, weibliche Dinge zu bezeichnen, – z. B. die Einparkhilfe.

Für wahre Begeisterungsstürme sorgten auch die dänischen Parodien von Bennie Stark. Christiane Olivier rundete das Programm dann ab.

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Manfred Schwegmann, im “richtigen Leben” Buchhalter eines international tätigen Fenster- und Fassadenbauers hier am Ort. Schwegmann war nebenher zwei Jahre als freier Mitarbeiter für die hiesige lokale Tageszeitung aktiv, hat zum 75-jährigen Bestehen der Vereinigten Schützengesellschaften von Emsdetten deren Geschichte zusammen gefasst und in einem Buch veröffentlicht.

Neben weiteren kleinen war sein (zumindest in den Ausmaßen) größtes Projekt wohl die Glückwunschkarte zum Stadtjubiläum. 1.620 Portraits Emsdettener Bürger auf einer 163,8 qm großen Karte zierten im Jubiläumsjahr 2013 für sieben Wochen die Rathausfassade. Schwegmann führt zudem die Chronik der Hollinger Schützengesellschaft in Wort und Bild.

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