P1040003-2Am vergangenen Sonntag endete die Campingreise des Städtepartnerschaftsvereins Emsdetten. Die letzte Station war Spindler Mühle in der Tschechischen Republik. Bei bestem Camping- und Wanderwetter waren alle begeistert von der Schönheit der Natur nahe der Elbquelle, wobei die Elbe munter am Campingplatz entlangsprudelt. Hier ist Elbe noch glasklar, und stellenweise kann sogar darin gebadet werden. Die einen nahmen ein Fußbad, einige tauchten gleich ganz unter, wieder andere querten das Ufer hin und zurück. Wieder andere nahmen sich als Erinnerung einen schönen großen Stein mit. Mit der Seilbahn ging es am letzten Tag noch einmal hoch hinauf auf 1.200 Meter. Eine kleine Gruppe schaffte es, die insgesamt 13 km (Rückweg inbegriffen) zur Elbquelle zu erwandern.

Einen Tag zuvor war die Gruppe in dem niederschlesischen Ort Jelenia Gora (zu Deutsch Hirschberg) gewesen und konnte sich in den drei Tagen ein gutes Bild von den schönen Städten in Niederschlesien machen. Auch hier ging es (allerdings mit dem Zug) ins Gebirge nach Sklarska Poreba (Schreiberhau), wo auch die ältesten Teilnehmer beflügelt von der guten Luft und vielleicht auch den schlesischen Heimatgefühlen sehr gut den Berg hinauflaufen konnten. Auch die Besichtigung des Kurortes Cieplice (Bad Warmbrunn) war im Programm. Den Abschluss in Jelenia Gora bildete ein gemeinsames Essen vom Grill, welches der Platzwart organisiert hatte. Die leckere Wurst und das gut gewürzte Fleisch mit leckeren Salaten wird sicherlich jeder in guter Erinnerung behalten. .

In der alten Gründungs-Hauptstadt Polens, Poznan (Posen) überzeugte ein versierter deutschsprachiger Fremdenführer die Teilnehmer von der wichtigen Geschichte der Stadt Posen an der Warta. Mit dem Fahrrad führte er die Gruppe zunächst zu dem am Campingplatz gelegenen See, auf dem regelmäßig auch internationale Canuregatten stattfinden. Der Fuß/Radweg um den See herum war bei dem schönen Wetter so befahren, dass fast kein Durchkommen war.

Begonnen hatte die Campingreise in Mescherin, einem kleinen Ort vor der polnischen Grenze – direkt an der Oder -, wo sich die Teilnehmer kennenlernen konnten, wandern und radfahren konnten und schließlich gemeinsam einen Ausflug mit dem Fahrrad und der Bahn nach Stettin machten.

Über den Aufenthalt in der Partnerstadt Chojnice ist an anderer Stelle bereits berichtet worden. Einig war man sich darüber, dass man in Chojnice viel mehr Zeit für die Stadt und die großartige Umgebung haben müsste.

Trotz der mit 31 recht großen Teilnehmerzahl fanden alle schnell als Gruppe zusammen. Es gab keinerlei Differenzen. Dafür hatte auch der allabendliche „Stuhlkreis“ gesorgt, in dem Erlebtes und wichtige Dinge für den nächsten Tag besprochen wurden, bevor man in gemütlicher Runde den Tag ausklingen ließ.

Ja, es gibt sie noch: Die Tagebuchschreiber. Immer mal wieder sah man Teilnehmer der Campinggruppe Eintragungen ins Reisetagebuch machen. Darüber freute sich ganz besonders die Reiseleitung.

Ja, es war auch eine Reise mit Zwischenfällen. Es gab einen ernsthaften Krankheitsfall. Ein Teilnehmer war ganz plötzlich an Lungenentzündung erkrankt. Gott sei Dank entschloss man sich in Posen in die Universitätsklinik zu gehen. Dort wurde er umgehend von einem sehr kompetenten deutschsprachigen Arzt behandelt. Ganzkörperuntersuchung, EKG, Blutuntersuchung, Röntgenbild. Schließlich Verordnung eines Rezepts. Und das Ganze dank der EU kostenlos auf Krankenkassenkarte. Nach einigen Ruhetagen konnte die Familie auf die deutsche Seite fahren, dort weiterbehandelt werden und ihren Urlaub fortsetzen.

(Quelle: Text/Foto – Partnerschaftsverein/Verein zur Förderung und Pflege der städtepartnerschaftlichen Beziehungen der Stadt Emsdetten e.V.)

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