JPG_3299-6Eigentlich ist ja am Aschermittwoch alles vorbei – nicht so bei den Jägern in Emsdetten. Sie trafen sich am Mittwochabend zu einer etwas anderen Demonstration. Die zweite von insgesamt sechs Kundgebungen im Kreis Steinfurt fand am Aschermittwoch auf dem Rathausplatz in Emsdetten statt.

Wer glaubte, dass zur Mittwochs-Demo eine geringe Menge an Jagdinteressierten zusammenkommt, der irrte sich. Der Landesjagdverband lud zu dieser Demo nicht nur die Hegeringe in und um Emsdetten ein, sondern auch zum Beispiel Landbesitzer, Landwirte, Falkner, Angler und auch Reiter  – halt alle , die ihren Unmut über die grüne Verbotspolitik äußern wollten. Hintergrund der Demonstration ist die Verabschiedung der Novellierung des Landesjagdgesetzes im Mai im Düsseldorfer Landtag.

Mit Plakaten und Jagdhörnern machten die Jäger lautstark ihren Unmut Luft. Einige befürchten, dass durch den neuen Gesetzesentwurf die Jagd schleichend in den nächsten Jahren abgeschafft werden soll. Das Beste wäre, so die Jägerschaft, wenn das Jagdgesetzt so bliebe, wie sie ist. Die Reduzierung jagdbarer Tierarten sei außerdem ein massiver Eingriff in Eigentumsrechte.

Die nächste Demo findet übrigens am 25. Februar auf dem Borneplatz in Rheine statt, am 4. März wird in Greven am Niederort demonstriert, auf dem Rathausplatz/am Römer in Lengerich trifft man sich am 11. März zur Demo und die Abschlusskundgebung findet am Markt in Burgsteinfurt am 18. März statt.

(Fotos/Text: eb)

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Eike Brünen lebt, wohnt und lernt in der wunderschönen Stadt Emsdetten. Hier arbeitet er in einem großen Altenwohnheim und erlernt dort die Altenpflege.

In der Freizeit ist er stellvertretender Vorsitzender der Jugendabteilung des DRK-Emsdetten, dem Jugendrotkreuz. Das Fotografieren ist seine Leidenschaft. Er ist gerne in der Natur und findet da immer wieder interessante Motive. Weiter beschäftigt sich Eike Brünen sehr ausgiebig mit Portraitfotografie.