_MG_6795-2(ms) …. und die anderen (Stimmen, die noch nicht eingesungen waren) hat er dann auch ganz schnell bekommen.

Kaplan Hendrik Drüing hat bei ihm Theologie studiert, heute ist Rawn Harbor in einer ähnlichen aber doch anderen Mission unterwegs: der Kirchenmusiker des Jahres 2004 in den Vereinigten Staaten weilt zur Zeit in Deutschland, hat am Samstag im Heilig-Geist-Zentrum in Hollingen einen Workshop abgehalten und am Abend den Gottesdienst mit afroamerikanischer Gospelmusic begleitet. Am 18. März dann wird er im Dom zu Münster die musikalische Begleitung der Eucharistiefeier übernehmen.

130 Anmeldungen haben vorgelegen (davon sage und schreibe acht Herren !!!), die galt es zunächst stimmlich von Alt bis Tenor in drei Gruppen einzuteilen. Schon beim Warmup wird erkennbar, dieser Tag wird für alle Beteiligten ein Erlebnis werden. Für den Vollblutmusiker ist eines unabdingbar: „Gospel-Gesang ist nicht nur die Stimme, da singt der ganze Körper, da ist Bewegung, das hat Rhythmus.“ verrät er im Gespräch mit „Alles Detten“. Und so werden dann von Zeit zu Zeit auch einige Atemübungen eingeschoben „das muss aus dem Bauch heraus kommen“. Während des gesamten Tages wandern seine Finger stetig federleicht über die Tastatur seines Pianos, wird der Kirchenraum mit Klängen erfüllt.

Ein Großteil der Teilnehmer sind Mitglied der Emsdettener Kirchen- und Jugendchöre, aber auch einige Auswärtige, z. B. aus Saerbeck, sind dabei. Nachdem Harbor zu Beginn mit der Video-Funktion seines SmartPhones einen Schwenk über den stimmgewaltigen Chor gemacht hat, bringt er ein „Morgen“ hervor – prompt erschallt ein klangvolles „Guten Morgen“ aus den Bänken. Das war es aber auch schon mit seinen Deutschkenntnissen, von da an spricht er nur noch Englisch. Viele stoßen da mit ihrem „Schulenglisch“ an ihre Grenzen, aber sie sind ja alle hier, um Musik zu machen – und die kennt nunmal keine Sprachbarrieren.

„Alles Detten“ klinkt sich an dieser Stelle aus und wird am Abend beim großen Gottesdienst wieder dabei sein. Wir freuen uns schon drauf…..

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Manfred Schwegmann, im “richtigen Leben” Buchhalter eines international tätigen Fenster- und Fassadenbauers hier am Ort. Schwegmann war nebenher zwei Jahre als freier Mitarbeiter für die hiesige lokale Tageszeitung aktiv, hat zum 75-jährigen Bestehen der Vereinigten Schützengesellschaften von Emsdetten deren Geschichte zusammen gefasst und in einem Buch veröffentlicht. Neben weiteren kleinen war sein (zumindest in den Ausmaßen) größtes Projekt wohl die Glückwunschkarte zum Stadtjubiläum. 1.620 Portraits Emsdettener Bürger auf einer 163,8 qm großen Karte zierten im Jubiläumsjahr 2013 für sieben Wochen die Rathausfassade. Schwegmann führt zudem die Chronik der Hollinger Schützengesellschaft in Wort und Bild.