polizei-symbolbild-5_1-2Das Karnevalswochenende mit dem anschließenden Rosenmontag steht bevor. Für die Kreispolizeibehörde bedeutet dieser Anlass vermehrte Einsätze, hervorgerufen durch den übermäßigen Alkoholgenuss der Feiernden. Streitigkeiten verbaler und körperlicher Art sind oftmals die Folgen. Hier sind gegenseitige Rücksichtnahme und ein wachsames Auge der Veranstalter von Feiern gefragt. Die bereits begonnen Alkoholkontrollen im Straßenverkehr werden von der Polizei in den nächsten Tagen verstärkt fortgesetzt. Sie will Alkoholsünder konsequent aus dem Verkehr ziehen. An Weiberfastnacht (12.02.2015) überprüfte eine Ibbenbürener Polizeistreife in der Mittagszeit den Fahrer eines Kleintransporters. Bei der Kontrolle auf dem Dickenberg stellten die Beamten bei dem 43-Jährigen einen deutlichen Alkoholgeruch fest. Da ein Test etwa zwei Promille anzeigte, wurde er zur Polizeidienststelle gebracht. Dem Ibbenbürener wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein konnte nicht sichergestellt werden. Dieser war ihm bereits nach einer frühen Alkoholfahrt entzogen worden war. In der Mittagszeit des Donnerstages meldete ein Zeuge einen Vorfall in Bugsteinfurt. Eine Autofahrerin hatte ihm an der Alexander-König-Straße die Vorfahrt genommen. Sie war nach seinen Angaben bei Rot gefahren. Die eingesetzten Polizeibeamten überprüften die Frau. Da ein Alkoholholtest positiv verlief, wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Ihr Führerschein wurde sichergestellt. Tipp: Denken Sie vor der Feier an den Rückweg! Lassen Sie sich abholen, nehmen Sie ein Taxi oder benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel. Die Polizei appelliert: Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt. Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fährt, gefährdet leichtfertig sich selbst und Andere. Bedenken Sie: Schon bei 0,3 Promille kann der Führerschein entzogen werden, wenn Anzeichen von Fahruntauglichkeit vorliegen oder man an einem Verkehrsunfall beteiligt ist. Jeder hat es selbst in der Hand, Alkoholunfälle und deren Folgen zu vermeiden. Ein paar Stunden Schlaf reichen nicht aus, um wieder nüchtern zu werden. Auch der Restalkohol am nächsten Morgen kann Folgen haben. Auch das Fahrrad ist kein geeigneter Ersatz. Die Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit liegt hier bei 1,6 Promille. Nicht selten ziehen sich unter Alkoholeinfluss stehende Radfahrer bei Stürzen erhebliche Verletzungen zu. Alkoholisierte Radfahrer stellen auch für andere Verkehrsteilnehmer Gefahren dar. Vielfach ist es der Aufmerksamkeit und der guten Reaktion der andern zu verdanken, dass es nicht kracht! Auch für Radfahrer gilt, kommt es mit einem Alkoholwert ab 0,3 Promille zu einem Unfall oder liegen Anzeichen für Fahruntüchtigkeit vor, findet er sich recht schnell in den Bestimmungen des Strafgesetzbuches wieder.

(Quelle: Pressestelle Polizei Steinfurt)

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