Es war zwar nicht die echte Tina Turner, die verbringt ihren „Ruhestand“ in der Schweiz, aber das Musical „Tina – The Rock Legend“ mit Tess Smith in der Rolle der Tina Turner kam verdammt nahe heran an die „Röhre“, die in den 1980er und 90er Jahren die Rock- und Popwelt beherrscht hat. Das Musical erzählt die Geschichte von Anna Mae Bullock die Mitte der 50er Jahre durch die Clubs tingelte, 1958 von Ike Turner entdeckt wurde. Dieser wurde dann ihr Produzent, Manager und Ehemann, machte aus Anna Mae Bullock Tina Turner. Auf der Bühne erfolgreich, wurde die Ehe, das Privatleben zur Qual, sie reichte die Scheidung ein und stellte als einzige Forderung, dass sie ihren Namen „Tina Turner“, der mittlerweile in der Branche bekannt war, behalten durfte. Die Rechte sämtlicher bis dahin gesungener Lieder blieben bei Ike Turner. Tina fing also bei Null wieder an.

Während der erste Teil des abends -immer wieder mit einigen Songs untermalt- diese Geschichte erzählt, wurde dann nach der Pause das präsentiert, wofür Tina Turner zeit Lebens gefeiert wurde und wird. Das Ensemble auf der Bühne rockte die EMS-Halle mit den Hits, die rund um die Welt bekannt sind, Live, authentisch, nahezu perfekt. Der Hauch eines Weltstars, der für kurze Zeit über Emsdetten schwebte.

Leider war die Halle mit nicht einmal 500 Besuchern nur spärlich besetzt aber diese Wenigen konnten die Veranstaltung um so mehr genießen, bereuten keine Sekunde, keinen Cent. Für die Akteure auf der Bühne wäre eine „volle Hütte“ sicherlich angenehmer gewesen. Sie alle, egal ob Sänger, Musiker oder Tänzer haben professionell und voller Leidenschaft alles gegeben und tun dieses im Rahmen ihrer Tour allabendlich. Während dieser Bericht online gestellt wird, wird Krefeld „beschallt“, am Samstag in Hamm, Sonntag Oldenburg…..

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Manfred Schwegmann, im “richtigen Leben” Buchhalter eines international tätigen Fenster- und Fassadenbauers hier am Ort. Schwegmann war nebenher zwei Jahre als freier Mitarbeiter für die hiesige lokale Tageszeitung aktiv, hat zum 75-jährigen Bestehen der Vereinigten Schützengesellschaften von Emsdetten deren Geschichte zusammen gefasst und in einem Buch veröffentlicht. Neben weiteren kleinen war sein (zumindest in den Ausmaßen) größtes Projekt wohl die Glückwunschkarte zum Stadtjubiläum. 1.620 Portraits Emsdettener Bürger auf einer 163,8 qm großen Karte zierten im Jubiläumsjahr 2013 für sieben Wochen die Rathausfassade. Schwegmann führt zudem die Chronik der Hollinger Schützengesellschaft in Wort und Bild.

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