Polizei, Stadt Emsdetten und KGE haben gemeinsam ein Sicherheitskonzept für den Rosenmontagsumzug in Emsdetten erarbeitet und eng mit der Feuerwehr sowie dem Rettungs- und Sanitätsdienst abgestimmt. Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember vergangenen Jahres ist die Sicherheit ein besonders großes Thema bei öffentlichen Festen und Veranstaltungen in Deutschland. Auch in Emsdetten haben sich die Verantwortlichen an einen Tisch gesetzt, um die Situation vor Ort und mögliche Schutzmaßnahmen zu beraten.

„Aktuell liegen der Polizei im Kreis Steinfurt keine Erkenntnisse oder Hinweise vor, aus denen sich eine konkrete Gefährdung für Veranstaltungen innerhalb der diesjährigen Karnevalssession ableiten lässt“, teilt Uwe Gatz, Leiter der Polizeiwache Emsdetten-Greven, mit. „Wir sind für den diesjährigen Karnevalsumzug personell gut und angemessen aufgestellt, um allen polizeilichen Aufgaben im Zusammenhang mit dem Rosenmontagsumzug gerecht zu werden. Bei der Aufgabenwahrnehmung werden wir auch durch auswärtige Polizeikräfte unterstützt. Auch wenn es keine Hinweise auf eine konkrete Gefahr vor Ort gibt, werden im Rahmen des diesjährigen  Sicherheitskonzepts  zusätzliche flankierende Sicherungsmaßnahmen an zentralen Punkten der Zugstrecke durchgeführt.“ Details zu diesen Maßnahmen können im Vorfeld nicht öffentlich kommuniziert werden, damit sie ihren Zweck nicht verfehlen.

Die Stadt unterstützt die Polizei nach ihren Möglichkeiten bei der Umsetzung des Sicherheitskonzeptes. Bürgermeister Georg Moenikes betont: „Wir vertrauen unserer Polizei und arbeiten eng mit ihr zusammen. Der Charakter des Rosenmontagsumzugs als öffentliches Volksfest soll nicht verändert werden. Wir wollen in Emsdetten weiterhin fröhlich und unbeschwert Karneval feiern!“

KGE-Präsident Helmuth Schäckel fügt hinzu: „Der Zugverlauf wird nicht geändert; der Rosenmontagsumzug bleibt eine offene Veranstaltung. Eine hundertprozentige Sicherheit vor jeglicher Art von Gewalt kann es nicht geben. Wir werden aber unser Möglichstes tun, um größere Gefahren abzuwenden. Unter anderem werden wir unsere Zugbegleiter sensibilisieren und auffordern, Auffälligkeiten unverzüglich mitzuteilen. Wir bitten auch alle Besucher, die Augen offen zu halten und eventuelle Unregelmäßigkeiten weiterzugeben.“

Verzicht auf Glas und Spielzeugwaffen
Die Verantwortlichen von Polizei, Stadt und KGE sind sich einig: Auch die Teilnehmer und Besucher der Veranstaltung können einiges tun, um die Sicherheit für alle Beteiligten zu erhöhen. Es wird dringend gebeten, auf das Mitbringen von Glasflaschen auf den Rosenmontagsumzug zu verzichten. Vorhandene Glasscherben bergen ein großes Verletzungsrisiko, welches durch die Beachtung dieser einfachen Maßnahme minimiert werden kann. Auch das individuelle Karnevalskostüm sollte mit Bedacht und Sensibilität gewählt werden. So sollte auf Accessoires, die echten Waffen ähneln, unbedingt verzichtet werden, um andere Teilnehmer nicht zu verunsichern und ein unnötiges Einschreiten der Polizei zu vermeiden.

(Quelle: Pressestelle Stadt Emsdetten)

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