IMG_8437(ms) Der Sommer schickt seine ersten Vorboten und schon sind die Straßencafés gefüllt, werden Eisdielen angefahren und „eine Rutsche“ für zuhause abgeholt. Die kühle Erfrischung gehört zum Sommergenuss einfach dazu. Besonders, wenn der Eismann des Vertrauens soviel Kreativität zeigt wie Mohamed und Nagam vom Eiscafe Nanu in Hollingen. „Alles Detten“ durfte in die heiligen Hallen der Eisdiele an der Nordwalder Straße, war dabei als die neue Tagesration angerührt wurde. Schon beim Eintritt in die „Hexenküche“ fallen zwei Dinge deutlich auf: die große Eismaschine aus Edelstahl und die vielen Behältnisse mit abgeklebten Etiketten bzw. bereits fertige Mixturen ohne Beschriftung. Denn die Rezepturen sind das größte Geheimnis, verrät uns der zertifizierte Eisfachmann, „Die Rezepte werde ich später nur an meine Kinder weitergeben.“ Und weiß auch davon zu erzählen, dass die Konkurrenz schon versucht hat, sich hier „schlau zu machen“.

Einige Bananen werden kleingeschnitten, ergeben am Ende drei Liter Speiseeis. Die dann folgende Mischung ist Betriebsgeheimnis, entwickelt durch jahrelanges Probieren. Die Konsistenz, das Cremige ist Markenzeichen der beiden, die seit 2012 an der Nordwalder Straße zunächst mit großen Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen hatten. Aber das eiserne Durchhaltevermögen hat sich gelohnt, die Eisdiele ist mittlerweile beliebte Anlaufstelle: „Aus Nordwalde kommen regelmäßig Gäste nur wegen unserem Herrencreme-Eis.“  Sogar ein Bier-Eis hat Mohamed schon kreiert, bei der Mischung mit einem bekannten Energy-Drink kommt es darauf an, dass auch das Kribbeln der Kohlensäure beim Eis weiter spürbar bleibt, – von Vielen versucht zu kopieren aber nur selten erreicht.

Ganz bald wird „Nanu“ mit einer großen Überraschung von sich Reden machen, „Alles Detten“ wird eingeweiht, ist jetzt auch für kurze Zeit Geheimnisträger. Wir werden darüber berichten, wenn es soweit ist, – jetzt muss erst das frische Bananeneis probiert werden…..

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Manfred Schwegmann, im “richtigen Leben” Buchhalter eines international tätigen Fenster- und Fassadenbauers hier am Ort. Schwegmann war nebenher zwei Jahre als freier Mitarbeiter für die hiesige lokale Tageszeitung aktiv, hat zum 75-jährigen Bestehen der Vereinigten Schützengesellschaften von Emsdetten deren Geschichte zusammen gefasst und in einem Buch veröffentlicht.

Neben weiteren kleinen war sein (zumindest in den Ausmaßen) größtes Projekt wohl die Glückwunschkarte zum Stadtjubiläum. 1.620 Portraits Emsdettener Bürger auf einer 163,8 qm großen Karte zierten im Jubiläumsjahr 2013 für sieben Wochen die Rathausfassade. Schwegmann führt zudem die Chronik der Hollinger Schützengesellschaft in Wort und Bild.