Am Freitag der große Prinzenball im Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik, am Samstag die Besuche bei den Karnevalsfeiern und Saalprinzen von Borussia, Rosenclub, Täötenclub und Bürgerverein Hembergen und am Sonntag wurde dann zunächst der närrische Nachwuchs in Ahlintel, Hollingen und Westum besucht, bevor eine im vergangenen Jahr todgesagte Veranstaltung heuer eine feudale Wiedergeburt erlebte, mit dem Versprechen, dass die verantwortllichen Organisatoren auch im nächsten Jahr weiter machen wollen.

Doch zunächst zum Kinderkarneval. Maximilian und Lisamarie regieren 2018 „über den Wolken…“ von Westum, Lasse und Lia „rocken die Bühne“ in Hollingen und Hannes und Rieke haben im „Disneyland“ von Ahlintel alles fest im Griff. Besonders fest im Griff hatten sie den Hammer. Zur Erkllärung: in Ahlintel ist es zur Tradition geworden, dass Stadtprinzenpaar und Kinderprinzenpaar sich in jedem Jahr in einem kleinen Wettstreit messen. Die in diesem Jahr gewählte Disziplin war das Nagel schlagen. Eigentlich unfair, ist doch die Stadtprinzessin gleichzeitig auch KGE-Wagenbauchefin und der Stadtprinz Straßenbauer, also beide handwerklich versiert. Dennoch konnten Hannes  und Rieke beide souverän ihre Duelle nach Hause fahren.

Zu Beginn der Karnevalsfeier der Menschen mit Behinderung in der Arche stand eine Eucharistiefeier in der Marienkirche. Pfr. em Köster hielt die Predigt gar mit Narrenkappe und in Versform. Anschließend gab es dann Kaffee und Kuchen in der Arche und weder der TC Hummelflug noch der Stadtelferrat kamen ohne Zugabe ihrer Tänze von der Bühne. Nachdem Frank I. sowie ihre Lieblichkeit Elke I. dann die ihren Hausorden verteilt hatten startete die große Polonaise und die „Arche“ war kurzzeitig zum echten Narrenschiff geworden.

Manfred Schwegmann, im “richtigen Leben” Buchhalter eines international tätigen Fenster- und Fassadenbauers hier am Ort. Schwegmann war nebenher zwei Jahre als freier Mitarbeiter für die hiesige lokale Tageszeitung aktiv, hat zum 75-jährigen Bestehen der Vereinigten Schützengesellschaften von Emsdetten deren Geschichte zusammen gefasst und in einem Buch veröffentlicht. Neben weiteren kleinen war sein (zumindest in den Ausmaßen) größtes Projekt wohl die Glückwunschkarte zum Stadtjubiläum. 1.620 Portraits Emsdettener Bürger auf einer 163,8 qm großen Karte zierten im Jubiläumsjahr 2013 für sieben Wochen die Rathausfassade.

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