„Ich würd’s wieder tun!!!“ – so lauteten die abschließenden Worte des Stadtprinzen Frank I. Riewe bei der Manöverkritik der KGE am Freitag bei „Graute“. Und damit ist die Session 2018 dann auch endgültig beendet. 11 Punkte, vom Sturm auf das Rathaus und dem damit verbundenen Karnevalsauftakt am 11.11.2017 über die Wagenbaubesuche, den Zeitungsverkauf, Proklamationssitzung, Saalrundfahrten, Schlüsselübergabe bis hin zum Rosenmontagszug stellte KGE-Präsident Helmuth Schäckel noch einmal alles auf den Prüfstand. Die meisten Punkte wurden praktisch durch gewunken, einige wenige standen zur Diskussion. Besonders erfreulich: das Konzept, die Bahnhofstraße zur glasfreien Zone zu erklären, ist voll aufgegangen, die Sanitätsdienste hatten während des Umzuges nur eine Schnittverletzung zu versorgen. Auch insgesamt war die Anzahl der Einsätze weitaus geringer als in den Vorjahren.

Insbesondere der Rosenmontagszug war bunter als in den Vorjahren, das Wurfmaterial war höherwertiger. Die Juroren für die Wagenpremierungen hatten wahrlich keine leichte Aufgabe. Das beste Gesamtbild als Verein gab nach deren Meinung die Kolping-Familie ab. Die vielfältigen Fußgruppen (u. a. die „laufenden Fesselballone“) haben bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Westumer (u.a. Fußgruppe „Weintrauben“) und Hagelisten nahmen die Plätze zwei und drei ein.

Tierisch wurde es dann bei den Narrenschiffen: Platz 1 Täötenclub (Ottifanten), Platz 2 Sinningen (Haifisch) und auf Platz drei die Vorjahressieger: Lehmkuhler (Benjamin Blümchen. Motivwagen mit Technik und viel bunter Farbe. Die Qualität des Emsdettener Rosenmontagsumzuges mit der hier herrschenden Wagenbautradition dürfte im näheren und weiteren Umfeld wohl nicht erreicht werden können, darauf können die Emsdettener mit Recht stolz sein.

Und dann kam noch der Einwand, dass die Emsdettener Presse die Motivwagen bedauerlicherweise arg vernachlässigt habe. – War wohl jemand, der „Alles Detten“ noch nicht kennt. Hier nochmal ein „Schnelldurchlauf sowie der Link zu seinerzeitigen Berichterstattung, wo dann weit über 200 Bilder zu sehen sind.

 

 

Manfred Schwegmann, im “richtigen Leben” Buchhalter eines international tätigen Fenster- und Fassadenbauers hier am Ort. Schwegmann war nebenher zwei Jahre als freier Mitarbeiter für die hiesige lokale Tageszeitung aktiv, hat zum 75-jährigen Bestehen der Vereinigten Schützengesellschaften von Emsdetten deren Geschichte zusammen gefasst und in einem Buch veröffentlicht. Neben weiteren kleinen war sein (zumindest in den Ausmaßen) größtes Projekt wohl die Glückwunschkarte zum Stadtjubiläum. 1.620 Portraits Emsdettener Bürger auf einer 163,8 qm großen Karte zierten im Jubiläumsjahr 2013 für sieben Wochen die Rathausfassade.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.