Was hier noch ganz unbekümmert über die Decke krabbelt, bekommt heute Abend schon die Prinzenmütze anprobiert, wird in dieser Session das Narrenvolk von Dottland regieren. Der Name des Prinzen ist jedoch noch wohl gehütetes Geheimnis des KGE-Präsidenten Helmuth Schäckel. Beide, Prinz und Prinzessin, werden der bzw. die Erste genannt werden. Das heißt im Dettsken Karneval gab es bislang weder Prinz noch Prinzessin mit deren Vornamen, damit ist der Kreis der potentiellen Kandidaten schon eingeschränkt.

Noch etwas ist „Alles Detten“ zu Ohren gekommen: Prinz und Prinzessin sind beide nicht so ganz waschechte Emsdettener, soll heißen, der Geburtsort war außerhalb der Grenzen der einstigen Wannenmacherstadt. Also „totrocken“, aber längst integriert, aktiv im Karneval und aktiv im Schützenwesen, – gibt es bessere Voraussetzungen, das Narrenzepter zu schwingen?

Morgen früh dann an dieser Stelle das aktuelle Bild in Farbe, mit Prinzenmütze und mit Namen !!!

(Das Foto wurde uns vom künftigen Stadtprinzen zur Verfügung gestellt)

Manfred Schwegmann, im “richtigen Leben” Buchhalter eines international tätigen Fenster- und Fassadenbauers hier am Ort. Schwegmann war nebenher zwei Jahre als freier Mitarbeiter für die hiesige lokale Tageszeitung aktiv, hat zum 75-jährigen Bestehen der Vereinigten Schützengesellschaften von Emsdetten deren Geschichte zusammen gefasst und in einem Buch veröffentlicht. Neben weiteren kleinen war sein (zumindest in den Ausmaßen) größtes Projekt wohl die Glückwunschkarte zum Stadtjubiläum. 1.620 Portraits Emsdettener Bürger auf einer 163,8 qm großen Karte zierten im Jubiläumsjahr 2013 für sieben Wochen die Rathausfassade.

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